Isenhagener Kreisblatt 04.01.2019

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IK

Ausgabe: IK  Datum: 04.01.2019

„Löschzwerge” auf der Ladefläche

Schönewörder feiern mit ihrer Partner-Feuerwehr und geben Anekdoten zum Besten

VON KAI ZUBER

Schönewörde. / Abbendorf Diese Veranstaltung hat nun schon seit drei Jahrzehnten Tradition: Die Partner-Feuerwehren Schönewörde und Abbendorf (Sachsen-Anhalt, Altmarkkreis Salzwedel) ließen das Jahr in Waddekath, ebenfalls im Altmarkkreis Salzwedel, ausklingen.

Foto: © Zuber Die Partner-Feuerwehren Schönewörde und Abbendorf ließen das Jahr wie seit drei Jahrzehnten gemeinsam ausklingen. FOTOS (2): © ZUBER

Mit „Löschzwergen”, einem süffigen Feuerwehr-Flaschenbier, wurde auf die Freundschaft angestoßen. Diese „Löschzwerge” sowie Glühwein, belegte Brote und andere Leckereien hatten die Schönewörder auf der Ladefläche ihres neuen Volkswagen-T6 verstaut, denn die Partner-Feuerwehr übernahm dieses Mal nicht nur die Bewirtung an der ehemaligen Mauer-Grenze in Waddekath, sondern auch noch darüber hinaus beim üblichen Umtrunk.

Wer der Ausrichter ist, wechselt von Jahr zu Jahr. Als Urgestein des Jubiläums-Treffens war Rolf Feldmann aus Schönewörde dabei, der wieder zahlreiche Anekdoten zum Besten gab. Eine davon ist die, dass für die „armen Ossis” stets die zu DDR-Zeiten raren und sehr begehrten Bananen mitgebracht werden. So war es auch dieses Mal.

Foto: © Zuber
Für die „armen Ossis”
die raren und begehrten Bananen,
aber auch Löschzwerge dabei.
Rolf Feldmann aus Schönewörde.
© Zuber

Der stellvertretende Schönewörder Wehrchef, Michael Feldmann, informierte kurz über die Höhepunkte des Vorjahres mit insgesamt 22 Einsätzen. Dazu zählte unter anderem der inzwischen legendäre 16-Stunden-Einsatz zur Beseitigung einer Müllwagen-ölspur. Weil am Ende offenbar die Versicherung den Schaden beglich, wurde auch an der kulinarischen Versorgung der Feuerwehrleute nicht gespart, hieß es.

Etwas Schabernack musste auch Abbendorfs Wehrleiter Martin Fricke über sich ergehen lassen. Unter anderem wurde er spaßhaft gefragt, wie er im neuen Jahr in Abbendorf die in die Annalen der Wehr eingegangene dramatische Katzenrettung samt angeforderter Drehleiter vom Vorjahr noch toppen könne.

„Wir wurden alarmiert und mussten handeln”, erwiderte Fricke. Die aufwendige und teure Katzen-Rettungsaktion in der Abbendorfer Ortsmitte sorgte 2018 für Schlagzeilen und wurde immer wieder kontrovers diskutiert.

Von Kai Zuber


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